Berichte und Bilder

Und... Action!

  • Bericht vom Drehort
  • Schülerstimmen

Nicht Michael (Bully) Herbiger, nicht Roland Emmerich…nein, die Klasse 2a der Waldschule filmt den ersten deutschen Realkurzfilm in innovativer 3D-Technik.

Ein bundesweit einmaliges Projekt, das bereits im Vorfeld in der Presse für Aufsehen sorgte.

Angeleitet durch den aus Maintal stammenden Regisseur Boris Kreuter, unterstützt durch den Klassenlehrer Christoph Henkel und ausgestattet mit modernster Computer- und Filmtechnik, entsteht ein ca. zweiminütiger Krimi.

Dabei agieren die Schüler nicht nur vor, sondern – und dies ist das Besondere – auch hinter der Kamera. Medienkundlicher Sachunterricht direkt vor Ort und hautnah. So lernen die Kinder die Aufgaben des Regisseurs, des Kameramanns, des Tonmeisters und Beleuchters durch eigenes Handeln kennen. Vom täglichen Medienkonsumenten zum aktiven Filmproduzenten ist das Motto.

Für Spannung ist an den zahlreichen Drehtagen ist gesorgt. Sobald die Klappe des Regisseurs fällt und die Kamera läuft, muss es mucksmäuschenstill sein. Einzig die Schauspieler sind zu hören und es knistert vor allgemeiner Anspannung. Oftmals ist sehr viel Geduld angesagt und alle Beteiligten müssen lernen, dass eine sehr kurze Szene im Film durchaus eine Schulstunde Drehlänge in Anspruch nehmen kann.

Derzeit ist die Drehphase abgeschlossen. Details müssen nachgebessert und die Filmmusik muss von allen ausgesucht werden. Der Film ist nun in der sogenannten Postproduktion. Schnitt und Montage stehen an. Anschließend geht das „Rohmaterial“ nach Dänemark. Dort wird das entstandenen Stereobild zu einem 3D-Bild überlagert und digital synchronisiert. Ein sehr zeitraubender und teurer Vorgang. Und womöglich ist er dann im Februar zu sehen: Unser Schüler 3D-Krimi. Made in Maintal-Bischofsheim!

Christoph Henkel

Ida Bachmann

Als Erstes haben wir natürlich die Rollen verteilt. Danach haben wir die Schüler in der Klasse gedreht. Auf einem Skateboard sind wir mit der Kamera über die Tische gefahren, wo die Schüler saßen. Natürlich saßen nicht wir auf dem Skateboard, sondern die Kamera saß darauf.“

Sophia Haase

„Zuerst haben wir erklärt bekommen, wie so was funktioniert. Dann haben wir die Rollen verteilt. Ich war Detektiv und einmal saß ich am Computer und noch an der Klappe und zuletzt haben wir im Lehrerzimmer gedreht.“